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Kapazitätsengpass beim Userserver |
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20.03.2007 |
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Langsam zeichnet sich ab, dass es auf dem Userserver zu Kapazitätsproblemen kommen wird. Ursache sind nicht die Leute, die darauf ihre Shell-Dienste laufen lassen, wie wir es ursprünglich befürchtet haben, sondern die User, die das System als reinen Emaildienst verstehen. Die meisten der Emailuser verschärfen das Problem zusätzlich, weil sie ihre Emails gespeichert lassen und sie ausschließlich online im Webbrowser lesen, statt sie via POP3 auf ihren Emailclient zu laden. Das belegt bei uns viel Plattenplatz (ca.50% der Daten auf diesem Server sind ungelöschte Emails!) und vor allem Bandbreite auf der Internetleitung.
Der Userserver war nie als Emaildienst gedacht, sondern ist eine Experimentierplattform bei der Emailadressen nebenbei anfallen. Das Hauptaugenmerk bei diesem System liegt darin, Usern Shellaccounts auf einem Unix-System mit einer festen Internetanbindung zu bieten, damit sie darauf ihre Projekte realisieren oder experimentieren können. Lassen wir die Emailnutzung weiter so laufen wie bisher, wäre nicht nur dieses ursprüngliche Ziel gefährdet, sondern auch der Emaildienst, weil das System in spätestens einem halben Jahr seine Grenzen erreicht hätte. Wir bitten deshalb alle Emailuser in Zukunft ihre Emails mittels eines Emailprogramms abzurufen und alle gelesenen Emails auf unserem Server zu löschen. Anderenfalls wären wir gezwungen den Zugang zu den Emails via Webbrowser zu sperren und nur noch das Lesen per POP3 zuzulassen.
Uns ist nicht ganz klar wieso es solchen Bedarf an einem Emailservice gibt, obwohl es im Netz dutzende Anbieter gibt, wo man sich kostenlose und anonyme Emailadressen besorgen kann. Über Feedback, der diese Frage klären kann, wären wir sehr dankbar.
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